Mit neuen Schildern werden Besucherinnen und Besucher des Wildgeheges im Forst Klövensteen darum gebeten, die Tiere im Wildgehege nicht zu füttern!

Tiere im Wilgehege bitte nicht füttern

„Och..., das ist nur ein kleines Stück …“, „Aber die Wildschweine sind doch Allesfresser …“, „So ein Apfel kann wohl nicht schaden…“ – so oder so ähnlich lauten die Antworten von fütternden Wildgehege-Besuchern.
Leider hat in den letzten Jahren die Fütterung der Tiere durch Besucher immer mehr überhandgenommen. Es ist schon erstaunlich, welche Futtermenge schon dann zusammenkommt, wenn nur jeder zehnte Besucher an einem gutbesuchten Sonntag je auch nur eine Karotte an die Tiere verfüttert.
Und dies führt zu ernsthaften Problemen:
Brot kann bei Wiederkäuern böse Koliken hervorrufen. Insbesondere Nudeln, ein sehr beliebtes “Mitbringsel“, können bei den Tieren leicht zu tödlichen Magen- und Darmverschlüssen führen.
Aber leider können auch Lebensmittel, die als “gutes, gesundes Futter“ (wie Obst oder Gemüse) angesehen werden, auf Dauer zu schwerwiegenden Krankheiten, Fehlernährung, Allergien und anderen gesundheitlichen Problemen bei den Wildtieren führen.

Und dabei bleibt es nicht:
Durch die fütternden Besucher haben die Tiere gelernt, dass es etwas gibt wenn sie betteln. Dieses Bettelverhalten führt zu Futterneid und provoziert Aggressionen unter den Tieren.
Nicht zuletzt sind herumliegende Futterreste auch ein hygienischen Problem. Über das, was die offiziellen Wildgehege-Bewohner übrig lassen, freuen sich später dann die Ratten…
Kein Tier muss Hunger leiden:
Die Tiere im Wildgehege werden jeden Tag ausreichend mit einem sorgfältig zusammengesetzten und an ihre speziellen Bedürfnisse angepassten Futter versorgt.
Bitte liebe Besucherinnen und Besucher, beachten Sie die neuen Hinweise, lassen Sie die Futtertüten zuhause und genießen Sie die vielen Wildtiere im Wildgehege des Forstes Klövensteen in ihrer natürlichen Umgebung.