• Seniorendelegierte Altonas treffen sich zur konstituierenden Sitzung

    Interessierte Bürger*innen können an der Veranstaltung teilnehmen

    Am Dienstag, den 12.10.2021, treffen sich ab 10 Uhr die neugewählten Seniorendelegierten zu ihrer konstituierenden Sitzung, die in den Räumlichkeiten des Zentralen Fundbüros Hamburg in der Luruper Chaussee 125 in Bahrenfeld stattfindet.

    Bild: © IMAGO / Westend61Bild: © IMAGO / Westend61

    Im Rahmen der Sitzung werden der neue Bezirksseniorenbeirat sowie der Vorstand der Seniorendelegiertenversammlung gewählt. Interessierte Bürger*innen jeden Alters sind eingeladen, mit vorheriger Anmeldung und unter Beachtung der 3G-Regel, an der Sitzung teilzunehmen. Aufgrund der Schutzvorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie steht allerdings nur eine eingeschränkte Platzzahl zur Verfügung.
    Interessierte können sich bei der Abteilung Offene Seniorenarbeit im Bezirk Altona anmelden:
    Birgit Gutenmorgen: birgit.gutenmorgen@altona.hamburg.de
    Tel.: 040/42811-2307

    BZA

  • Karl und Kathi: Eine besondere Freundschaft in Altonas Wildpark Wildgehege Klövensteen

    Karl und Kathi: Eine besondere Freundschaft in Altonas Wildpark Wildgehege Klövensteen informiert über striktes Fütterungsverbot

    Reh Kathi (links) und Damhirsch Karl und streifen am liebsten gemeinsam durchs Unterholz. Bild: © Michel Delling/Bezirksamt Altona Reh Kathi (links) und Damhirsch Karl und streifen am liebsten gemeinsam durchs Unterholz. Bild: © Michel Delling/Bezirksamt Altona

    Im Sommer wurde ein wenige Tage altes Hirschkalb dank des das beherzten Eingreifens der Freiwilligen Feuerwehr Nienstedten vor dem Ertrinken gerettet. Seitdem wird der kleine Karl im Wildgehege Klövensteen aufgezogen. Inzwischen hat der junge Damhirsch die Strapazen hinter sich gelassen, eine tierische Freundschaft geschlossen und erfreut sich bester Gesundheit. Damit das auch so bleibt, ruft das Wildgehege seine Besucher*innen nachdrücklich dazu auf, Karl und die anderen Tiere nicht zu füttern.

    Der kleine Damhirsch Karl und das Reh Kathi sind das neue unzertrennliche Doppelpack in Altonas Wildpark. Zwar gehören sie unterschiedlichen Arten an, doch verbindet sie eine tierische Freundschaft und eine ähnliche Geschichte: Beide mussten mit der Hand aufgezogen werden. Während Kathis Aufzucht schon einige Jahre zurückliegt, dauert sie beim gut drei Monate jungen Karl noch an. Als Karl Mitte Juli erst wenige Tage alt war, drohte er durch ein Unglück im Morast des Hirschparks Blankenese zu ertrinken. Die Freiwillige Feuerwehr Nienstedten kam zur Hilfe, rettete den stark unterkühlten Hirschjungen und übergab ihn in die Hände des Teams vom Wildgehege Klövensteen. Doch trotz der 24-Stunden-Betreuung durch die Tierpfleger*innen war der kleine Hirsch zunächst noch nicht "über den Berg" und blieb daher namenlos. Einen Namen erhalten kranke oder gerettete Tierkinder im Wildgehege nämlich traditionell erst dann, wenn sie das Schlimmste überstanden haben.

    Inzwischen kann sich Karl nicht nur an seinem Namen, sondern auch an einem stattlichen Gewicht von knapp 17 Kilo und bester Gesundheit erfreuen. Dank dieses Erfolgs durfte er nun mit seiner neuen Freundin, dem Reh Kathi, zusammenziehen. Die beiden wohnen in einem dicht bewachsenen Waldstück mitten im Wildgehege, mögen sich sehr und verbringen den größten Teil des Tages zusammen irgendwo im Unterholz. Karl lernt dank Kathi viele wichtige Verhaltensweisen, die ihm seine zweibeinige Ziehfamilie nur schwer beibringen könnte. Trotzdem freut er sich auch immer noch über den Besuch seiner Bezugspersonen. Die Tierpfleger*innen reichen ihm weiterhin noch dreimal täglich die Flasche, da Damhirschkälber auch in der Natur noch bis zum sechsten Lebensmonat von ihren Müttern gesäugt werden.

    Der massiv wirkende Doppelzaun um Karls neues Zuhause dient übrigens nur seinem und Kathis Schutz: Durch den engen Menschenkontakt haben beide Tiere nur wenig Scheu vor Besucher*innen, welche die Tiere trotz der Hinweisschilder immer wieder füttern. Um zu vermeiden, dass die Tiere durch falsches oder zu viel Futter krank werden, wird ausdrücklich darum gebeten, die Tiere im Wildgehege grundsätzlich nicht zu füttern! Dies gilt insbesondere zur jetzigen Kastanien- und Eichelzeit, denn auch diese können schwere Schäden verursachen. Wer Karl, Kathi und den anderen Tieren etwas Gutes tun möchte, kann die gesammelten Baumfrüchte gerne während der Öffnungszeiten am Eingang abgeben. So können die Tierpfleger*innen die Portionen genau kontrollieren, in der Menge dosieren und sicherstellen, dass die Tiere gesund bleiben.

    Zum Hintergrund: Rückblick - Wie Karl ins Wildgehege Klövensteen kam (Pressemitteilung vom 16. Juli 2021)

    Bild: © Bezirksamt Altona Bild: © Bezirksamt Altona

    BZA

  • Das Hochrad hat aufgeräumt!

    Klassen 5-10 sammeln 200 Beutel voll Müll in Othmarschen und Umgebung

    gymhochrad
    Ein demolierter E-Roller, ein vergilbtes Ölgemälde, eine alte Schachfigur aus Zinn, das sind nur einige kuriose Gegenstände, die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hochrad am 14.09.2021 bei ihrer großen Aufräumaktion gefunden haben und die bestimmt nicht in die Natur gehören. Über ein kaputtes Leihfahrrad, das am Elbwanderweg im Gebüsch lag, wurde die Verleihfirma in Kenntnis gesetzt, damit sie es abholt.
    Außerdem sammelten die ca. 750 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-10, die sich am vergangenen Dienstag an der Aktion „Hamburg räumt auf“ beteiligten, am Elbstrand, im Jenisch- und Hirschpark und entlang weiterer Spazierwege und Grünflächen in den Elbvororten noch rund 200 Beutel mit „normalem“ Müll, vor allem Kronkorken, Flaschen, Zigarettenstummel und Plastikabfälle.
    Koordiniert wurde die große Sammelaktion, die in der Zeit von 09:45 Uhr bis 12:15 Uhr stattfand, von der Umwelt AG unter der Leitung von Herrn Kümmerling und Frau Landmesser. Die gefüllten Müllsäcke sowie einige größere Stücke Sperrmüll wurden zur Schule zurückgebracht und anschließend bis zur Abholung durch die Stadtreinigung vor der Schümannhalle gelagert. Der so zusammengetragene Müllberg zeigte anschaulich, wie notwendig es ist, das Bewusstsein für den Klima- und Umweltschutz zu schärfen

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  • Baustelleninformation Hohenzollernring: Arbeiten für den Fernwärmeausbau

    Verkehrshinweis für Ottensen: Aufgrund von Bauarbeiten der Wärme Hamburg GmbH wird ein Teil des Hohenzollernrings ab kommender Woche in Richtung Norden für mehrere Tage gesperrt. Hintergrund ist der Ausbau der Fernwärmeversorgung in dem Quartier.
    Fernwärmeversorgung

    Das Bezirksamt Altona informiert darüber, dass für den Bau einer Fernwärmeleitung der Hohenzollernring ab dem 10. Mai bis zum 25. Mai zwischen den Hausnummern 96 und 104 gesperrt wird. Vor der Hausnummer 96 wird eine Wendemöglichkeit für den Verkehr eingerichtet.

    Ab dem 25. Mai soll der Verkehr einspurig an der Baumaßnahme entlang geführt werden, bis die Arbeiten Ende Juni 2021 abgeschlossen sind. Die Hofzufahrt für die Hausnummer 94 wird während der Bauphase gewährleistet.

    Anwohner*innen wurden durch die im Anhang befindliche Anliegerinformation über die Maßnahme in Kenntnis gesetzt.

    BZA 07.05.2021

  • Schule und Stadtteil wachsen zusammen Einweihung der Community School Lurup

    Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg haben heute die neuen Räumlichkeiten der Community School in der Stadtteilschule Lurup eingeweiht.
    Community School Lurup

    Fotocredit: Bezirksamt Altona

    „Community Schools“ sind nach US-amerikanischem Vorbild Zentren des sozialen und kulturellen Lebens eines Quartiers. Die Community School Lurup ist ein essenzieller und integrativer Teil im Erdgeschoss des neuen Schulgebäudes der Stadtteilschule Lurup. Sie leistet so einen wichtigen Beitrag zur engeren Verknüpfung zwischen Schule und Stadtteil. Die Community School, genannt LURUM, kombiniert schulische und außerschulische Angebote der Grundschule, der Stadtteilschule, der Jugendarbeit, der Erwachsenenbildung und der Gemeinwesensarbeit für alle Generationen. Damit unterstützt sie die Entwicklung des gesamten Quartiers Osdorfer Born / Lurup, das als Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) festgelegt ist.

    Konkret besteht die Community School aus zwei Foren und aus Seminarräumen. Das Stadtteilforum bietet Raum für Information und Austausch, die Angebote diverser Stadtteileinrichtungen, verschiedene Kurse sowie kulturelle Veranstaltungen. Das Jugendforum bietet Platz für Gruppenangebote und lädt zum Verweilen ein. Darüber hinaus stehen auch weitere Räumlichkeiten der Stadtteilschule außerhalb der Schulzeit für Angebote im Quartier zur Verfügung.

    Die Baukosten der Community School wurden mit einer Million Euro von der Sozialbehörde sowie mit 500.000 Euro aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen finanziert. Zudem wurden RISE-Mittel i.H.v. 150.000 Euro in die Gestaltung des Vorplatzes investiert.

    Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Als integrierte Bildungs- und Gemeinschaftseinrichtung ist die neue Community School Lurup ein Schlüsselprojekt der Quartiersentwicklung für das RISE-Fördergebiet Osdorfer Born / Lurup. Als zentraler Ort im neuen Schulgebäude ist sie ein gelungenes und anschauliches Beispiel für die integrierte Zusammenarbeit, mit der RISE stabile und lebendige Quartiere fördert. Alle Anwohnerinnen und Anwohner können von der Zusammenlegung der Stadtteilschule an einem Ort profitieren. Die vielen Beratungs- und Bildungsangebote und Begegnungsmöglichkeiten unter einem Dach erhöhen die Lebensqualität im Quartier. Ich freue mich sehr, dass wir hier mit RISE einen weiteren wichtigen Beitrag dazu leisten können.“

    Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Die Community School Lurup ist ein Ort der Begegnungen. Gerade in der aktuellen Zeit merken wir, wie sehr uns zwischenmenschliche Kontakte fehlen. Dabei braucht der Mensch andere Menschen um sich zu entfalten, um zu lernen und um sich auszutauschen. All das und noch mehr wird im LURUM möglich sein. Dort wird eine Begegnungsstätte wachsen, die Menschen aller Altersstufen in ihrem Alltag begleitet und das Leben im Stadtteil und über dessen Grenzen hinaus bereichert.“

    Michel Büch, Leiter Community School Lurup: „Im LURUM greifen Schule, Jugendarbeit und Stadtteilarbeit synergetisch ineinander. In engster Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Einrichtungen und Einzelpersonen des Stadtteils steht – trotz mehrerer Corona-bedingter Planungs-Blockaden - ein vielfältiges und kraftvolles Angebot in den Startlöchern. Hier gibt es Beratung für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, ein abwechslungsreiches Bildungsprogramm in Kooperation mit der Hamburger Volkshochschule und verschiedene kulturelle Angebote für, von und mit den Menschen, die hier leben.“

    Hintergrund
    Mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) soll Hamburg als gerechte und lebenswerte Stadt weiterentwickelt und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen, mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren.

    Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.

    In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen.

    Hamburg umfasst derzeit 26 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 32 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

    Weiterführende Informationen finden Sie online unter www.hamburg.de/rise.

    Fotocredit: Bezirksamt Altona, BZA

  • Drei „Alte Schweden“ für das Hochrad

    Das Gymnasium Hochrad hat drei Findlinge für den Schulhof erhalten

    Gruppenfoto der Beteiligten

    Er ist fast so groß wie ein Kleinwagen, wiegt fast 4 Tonnen und wird künftig den Schulhof des Gymnasiums Hochrad zieren: Ein Findling aus der Eiszeit, der von den Gletschern aus Skandinavien bis nach Hamburg transportiert wurden.

    Dieser „Cousin“ des „Alten Schweden“ von Övelgönne sowie zwei kleinere Exemplare wurden bei Grabungsarbeiten für Brückenpfeiler an der B5 nahe der A1 gefunden und von dort am Montagvormittag zum Gymnasium Hochrad gebracht. Die Anlieferung erfolgte per Schwertransport von der Golfstraße her.

    Die drei Findlinge sollen künftig auf dem Schulhof einen Platz finden und dort nicht nur den Schülerinnen und Schülern zum Sitzen, Spielen und Klettern dienen, sondern auch als Anschauungsobjekte den Geografie-Unterricht bereichern. Initiiert wurde die Aktion von Oliver Kümmerling, der am Gymnasium Hochrad die Fachschaft Geografie leitet.

    Geografiefachleiter Oliver Kümmerling mit seinem neuen AnschauungsobjektGeografiefachleiter Oliver Kümmerling mit seinem neuen Anschauungsobjekt

    Meike Röhrig / Koordination der Öffentlichkeitsarbeit Gymnasium Hochrad Hochrad 2,22605 Hamburg

     

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